Entstehung

Grundidee 

Impulse für Innovation und Baukultur zu setzen, ist eine wichtige Aufgabe des BBIV. Das BUILDING LAB in Regensburg ist dabei ein zentraler Zukunftsbaustein: Denn als Stütze und Treiber im gesellschaftlichen Wandel macht die bayerische Bauindustrie hier ihren Anspruch an sich selbst sichtbar und schafft eine Plattform, zu deren Nutzung alle am Bauen Interessierten und Beteiligten eingeladen sind.

Mit unseren Aktivitäten wollen wir die Bedeutung des Bauens weiter in unserer Gesellschaft verankern.
Thomas Schmid
Hauptgeschäftsführer BBIV

Als Begegnungszentrum füllt das BUILDING LAB diesen Anspruch mit Leben und unterstreicht die Schlüsselposition der Bauindustrie. Sie zeigt Lösungen und Wege auf, wenn es um große gesellschaftliche Herausforderungen geht: nachhaltige Klimaneutralität beispielsweise oder energiearme Mobilitätskonzepte. Vor diesem Hintergrund positioniert sich der BBIV mit seiner neuen ostbayerischen Niederlassung im universitären Umfeld – und setzt damit ein starkes Zeichen: für eine digitalisierte, energieeffiziente und nachhaltige Zukunft.


Studentischer Wettbewerb

Ein zukunftsfähiges Begegnungszentrum soll vor allem von den künftigen Akteuren der Bauindustrie als attraktive und leistungsstarke Plattform wahrgenommen werden. Was lag also näher, als die Talente der kommenden Generation um ihre Ideen und Beiträge zu bitten. 


Das interdisziplinäre Projekt fand im Sommersemester 2019 in Kooperation mit der Stiftungsprofessur Digitalisiertes Bauen der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg (Prof. Dr.-Ing. Mathias Obergießer), dem Lehrstuhl für Immobilienmanagement des IRE-BS-Instituts für Immobilienwirtschaft der Universität Regensburg (Prof. Dr. Wolfgang Schäfers) sowie dem Lehrstuhl für energieeffizientes und nachhaltiges Planen und Bauen der TU München (Prof. Dr.-Ing. Werner Lang) statt.


In diesem studentischen Wettbewerb haben die Teilnehmer aufgezeigt, wie innovativ und kommunikativ Architektur sein kann und soll. 

Die Komplexität einer realen architektonischen Planung hautnah erleben und ein wenig mitgestalten zu können, hat mich begeistert.
Janina Stemler
aus dem Siegerteam

Der Siegerentwurf Cubes stammt von einem interdisziplinären Team aus Masterstudenten der drei Universitäten. In Workshops mit Prof. Werner Lang und den Architekten Lang Hugger Rampp haben sie nicht nur den Entwurf weiterentwickelt und geplant, sondern waren im Rahmen von Traineeships auch in den weiteren Entstehungsprozess eingebunden.



Entwurf

Den Entwurf prägt ein regelhaftes Zusammenspiel von kubischen Volumen, die in drei Spuren eine klare Ost-West-Ausrichtung mit einer prägnanten Form ergeben. Damit öffnet sich das Konzept bewusst nach außen: in den TechCampus, die Stadt und die Region Regensburg.

Das Atrium ist auf der Ostseite komplett verglast, was die Raumfigur nach außen ablesbar macht.
Thomas Rampp
Geschäftsführender Gesellschafter Lang Hugger Rampp

Das Atrium im Inneren liegt als zentraler Luftraum über der forumartigen Veranstaltungsfläche entlang des Mittelgangs und wertet die laubenähnlichen Gänge zum Begegnungsraum auf.

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